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#14 I Faulstellen und Wassereintritt

Bestandswintergärten kommen oft in ein Alter, indem man sich entscheiden muss:
Wegreißen oder sanieren? Woran aber liegt das? Die Antwort auf die Frage anhand eines Kundenbeispiels findet sich in diesem Blogpost.

Wer uns auf unseren Social Media Kanälen verfolgt, der hat sich in den letzten Monaten einen Eindruck von unserer Arbeitsweise machen können und weiß in etwa, worauf wir bei der Planung unserer Winter- und Sommergärten besonderen Wert legen. Wir liefern beständige und durchdachte Qualität, die auch nach mehreren Jahren das macht, was sie soll. Dies schaffen wir durch den Einsatz verschiedener Gewerke und Materialen, verfolgen bewährte Arbeitsschritte und können so für die Beständigkeit unserer Arbeit garantieren.

Wie so oft haben auch Wintergärten eine gewissen technische Entwicklung über die letzten Jahrzehnte durchgemacht. Und so haben weniger sinnvolle Lösungen, etwaigen Neuerungen weichen müssen. In einem vorhergehenden Blogpost erkläre ich, warum beispielsweise das Streichen von Holz im Aussenbereich nur bedingt Sinn macht und welche Folgen dies haben kann. Diese Folgen betreffen den Bauherren in unserem Beispiel. Hier haben wir das Problem, dass neben zu dick gestrichenem Holz auch noch Wasser durch die Fugen im Fliesenboden unter dem Wintergarten eingesickert ist. Unbehandelt führt dies zu einem langsamen aber stetigen Verfall des Wintergartens und somit zum unweigerlichen Abriss.

Holz ist ein lebender Baustoff, der atmen muss, der Feuchtigkeit aufnimmt und abgibt, sich ausdehnt und zusammenzieht. Hindert man den Werkstoff daran, bilden sich – wie in unserem Beispiel – Faulstellen. Sind diese nicht zu groß, ist es mit ein wenig Aufwand möglich, diese auszufräsen und somit den Faulprozess zu stoppen. Solange man von diesem Zeitpunkt an das Holz nicht vor der einfallenden Witterung schützt, heißt das aber nicht, dass man jetzt von Faulstellen gefeit ist. Oft geht es bei Sanierungen von Wintergärten genau um das Thema Verwitterung des Holzes und die damit einhergehende Bedrohung, über kurz oder lang den Wintergarten abreissen zu müssen.

Aus diesem Grund ist es oberste Priorität, jeglichen Feuchtigkeitseintritt zu stoppen und das Holz von zu dichtem Lack zu befreien. Wie aber geht man hier am Besten vor?

In unserem Beispiel wäre unser erster Schritt:
1. Alle Abdichtungen zu prüfen um sicherzustellen, dass einsickerndes Wasser nicht das Holz des Wintergartens berührt. Dazu wird der Boden aufgeschnitten und eine Kemperol Abdichtung installiert.
2. Vorhandene Faulstellen reparieren, um so ein weiterfaulen des Holzes zu unterbinden.
3. Zum Schluss verkleiden wir das Holz des Wintergartens noch mit Alu-Profile, um den Alterungsprozess des Holzes zu stoppen.

Will man sich diesem Risiko nicht ausgesetzt sehen, greift man – wie wir das empfehlen – auf Aluminiumträger zurück. Hierzu haben wir auf unserem YouTube-Kanal viele Beispiele, die dies veranschaulichen.

Sollte es zu diesem Thema Fragen geben, freue ich mich über eine E-Mail an die Harald.Eberl@Wintergarten-Eberl.de

Bis bald,

Harald Eberl

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