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Blog Post #13 I Der Weg zur richtigen Markise

Ein Thema, welches mir vor allem bei der Beratung meiner Kunden immer wieder begegnet ist die Beschattung von Glasgebäuden. Wählt man nun eine Aussenmarkise oder einen Innenmarkise? Was sind die Vorteile? Worin liegen die Nachteil? Hierzu gibt es landläufig sehr viele Meinungen. Einige dieser Meinungen sind wahr, einige sind Wunschdenken und viele davon schlichtweg nicht zutreffend. Wann man welche Markise verbaut und wieso erfahren Sie in diesem Blogpost.

Kurz gesagt: verwendet man bei der Beschattung von Glasgebäuden die vorhergesehenen Komponenten, kommt am Schluss raus was man sich vorstellt. Gerade wegen der vielen Meinungen möchte ich mit diesem Blogpost etwas Licht ins Dunkle bringen. Glashäuser sind in ihren Ausführungen sehr unterschiedlich. Man unterscheidet zwischen Wohnraumwintergärten, Sommergärten und Gewächshäusern.

Beim Sommergarten verhält es sich anders als beim Wintergarten. Dies liegt daran, dass man zum Einen auf ES-Glas zurückgreift, der Anbau selbst nicht den Zweck eines gleichmäßig klimatisierten Raumes erfüllen muss und man zum Anderen die Seiten des Glashauses in der Regel öffnet. So kann die angestaute Hitze zur Seite entweichen. Daher steht einer innenliegenden Markise nichts im Weg. Natürlich, durch die Bauweise und den verbauten Materialen hat man mehr Wärmeentwicklung im Raum. Dieser kann man aber mit entsprechender Höhe entgegenwirken. Trotzdem auch Sommergärten werden gerne mit Aussenmarkisen realisiert, da diese den Raum einfach offener lassen. 

Beim Wohnraumwintergarten werden beispielsweise Auf-Dach-Markisen verbaut. Dies liegt an den verwendeten Glasarten. Mehr dazu HIER. Damit ein Wintergarten das ganze Jahr über nutzbar ist, versucht man, das Innere des Raumes so kühl wie möglich zu halten. Macht man hier alles richtig spricht man von einem Innen/Aussen Temperatur Unterschied von ca. 10° C. Und genau hier kommt die Aussenmarkise zum Einsatz. Wieso?

Der Sonne exponierte Glasflächen sind riesige Heizkörper

Glasflächen erhitzen sich trotz ihrer Durchsicht und geben diese Hitze wie ein Heizkörper an das Innere des Raumes weiter. Aussenmarkisen schützen vor direkter Sonneneinwirkung auf die Glasflächen und durch den vorhandenen Abstand zum Glas wird eine zusätzliche Belüftung eben dieser gewährleistet. Der Nachteil von Aussenmarkisen liegt aber dennoch auf der Hand: Es braucht weitere Komponenten wie eine Wintergartensteuerung und nach ca. 15 Jahren sieht man sich gezwungen das verwitterte Markisentuch zu wechseln. 

Will man also zur richtigen Markise kommen, sollte man im Vorfeld den Anspruch und das Glasgebäude beurteilen, um so die passenden Komponenten wählen zu können. 

Sollten zu diesem Thema Fragen sein, freue ich mich über eine Nachricht an die

Harald.Eberl@wintergarten-eberl.de

Alles Gute,

Harald Eberl

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