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#7 I IDEALE BODENBELÄGE FÜR WINTERGÄRTEN

Ich werde oft gefragt: Welchen Boden macht man denn in so einen Wintergarten? Für mich persönlich gibt es beim Thema Boden nur eine einzige Antwort und die ist entweder Feinsteinzeug oder Fliese. Warum erkläre ich euch im siebten Blogpost.

“Welcher Boden ist der Beste?”

Der Boden spielt eine maßgebliche Rolle wenn es um die Klimatisierung eines Raumes geht. Da wir auch die Planung der Heizsysteme übernehmen, ist es uns wichtig, unseren Kunden ein System anzubieten, welches dynamisch und schnell reagiert. Dies ist von großer Bedeutung, da Sonneneinstrahlung zu schnellen Temperaturänderungen führt, welche ein zusätzliches Beheizen hinfällig macht.

Die Energie der Sonne nutzen und dadurch Heizkosten sparen.

So sollte sich der Boden schnell erwärmen und dementsprechend auch schnell wieder abkühlen. Um dies zu bewerkstelligen braucht es ein Material, welches eine sehr gute Wärmeleitfähigkeit besitzt.  Denn je besser die wärmeleitenden Eigenschaften des Belages über dem Heizsystem, desto schneller nimmt dieser die Wärmeenergie auf und kann diese dann auch wieder abgeben.

Logisch. Im Gegensatz zum sehr schlechten Wärmeleiter Holz, was gerade bei Isolierungen einen Vorteil bringt, bieten Feinsteinzeug und Fließen einen effizienten und energiesparenden Weg, Räume zu beheizen.

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Stein oder Parkett?

Grundsätzlich gilt folgende Regel: Guter Wärmeleiter ist gleich kalte Oberfläche, schlechter Wärmeleiter (Holz) ist gleich warme Oberfläche. Dieser Vergleich hinkt natürlich, da die Temperatur nicht von der Oberfläche abhängig ist. Die menschliche Haut nimmt verschiedene Oberflächen und deren Wärmeleitfähigkeit anders war. Je dichter ein Material und je besser die Leitfähigkeit, desto schneller gibt unsere Haut Körperwärme ab und die Oberfläche erscheint uns als kalt. Die Wärmeleitfähigkeit von Holz ist viel geringer als die von Stein und somit findet bei Berührungen weniger Wärmeaustausch statt. Das Material fühlt sich so wärmer an, da wir unsere eigene Körperwärme spüren. Somit macht ein Holzboden aus heimlicher Sicht natürlich Sinn. Im Wintergarten jedoch nur bedingt, da neben der schlechteren Wärmeeigenschaften auch noch andere Aspekte zum tragen kommen. Ist man sich dieser jedoch Bewusst, gibt es auch kein böses Erwachen.

Sich Umwege und Enttäuschungen sparen

Denn anders als in Räumen im Haus, werden im Wintergarten eher selten die Schuhe gewechselt. So ist der Boden im Wintergarten viel öfter Feuchtigkeit und Schmutz ausgesetzt. Eine weitere Belastung für den Boden stellen Pflanzen dar. Klassisches Beispiel hierfür sind übergehende Töpfe nach dem Gießen, die dann Flecken auf dem Holz hinterlassen. Nicht zuletzt darf man im Wintergarten auch die UV-Belastung nicht unterschätzen. Gerade bei Holzböden aber auch Kunststoffe zeichnet sich diese besonders schnell ab. Verfärbungen und verschiedene Farbtöne des Belages sind hier leider eher die Regel. Ebenso wenig eignen sich die Verwendung von Vinylböden. Trotz ihrer Optik und Haptik sind diese gepressten Kunststoffböden keine langfristige Alternative zu Feinsteinzeug. Durch Ausdehnungen des Boden werden Verklebungen stark beansprucht, wodurch dann schlussendlich doch auf Feinsteinzeug zurückgegriffen wird.

Viele Kunden haben den Wunsch, wohnliche Parkettböden in Wintergärten zu verlegen. Auch hier sollte man sich der Langzeitbelastungen gerade im Bereich der Türen eine bewusst sein. Verfärbungen durch Feuchtigkeit, Schmutz und dem Verschleiß des Lackes sind hier ein bekanntes Problem. Ist man sich auch dieser Tatsache bewusst, gibt es keine bösen Überraschungen. Problematisch wird es, wenn man mit Veränderungen dieser Art nicht gerechnet hat und dann irgendwann vor unschönen Tatsachen steht.

 

Fazit:

Parkettböden sind pflegeintensiv und bedürfen einer vorausschauenden Nutzung. Treffen Sie die Wahl des Bodens daher anhand seiner Eigenschaften. So vermeiden Sie Überraschungen und können sich langfristig an Ihrem Wintergarten erfreuen.

Ich freue mich über Ihre Erfahrungen und Meinungen. Inspiration finden sie auf unserer Pinterest Seite. Einfach mal vorbeischauen.

Bis zum nächsten Mal.

Harald Eberl

Sollte es zum Thema Böden Fragen geben, schreiben Sie mir gerne eine Email an

Harald.Eberl@wintergarten-eberl.de

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